Lichtkonzept

Spenden Sie hier!

 

Endlich geht's los: Baubeginn am 9.Januar 2023!

St. Paulus geht ein Licht auf!

Das ist dringend nötig, denn besonders in der dunklen Jahreszeit merken wir, dass das schummrige Licht nicht einmal reicht, um im Gesangbuch lesen zu können. Mit dem Einbau neuer Lampen ist es aber nicht getan.

Besser sehen − mehr erleben!
Das geplante Lichtkonzept gewährleistet neben einer helleren Kirche die Akzentuierung einzelner Objekte sowie eine Lichtszenensteuerung. Damit ermöglichen wir eine vielfältige Nutzung unserer Kirche, die dann über die Gemeinde hinaus strahlen kann.

Das Lichtkonzept umfasst auch die Erneuerung der kompletten Elektroinstallation aus den 1960er Jahren. Zudem muss die Decke neu gestrichen werden. Zusätzlich zum umfangreichen Zuschuss des Bistums gilt es, 110.000 Euro aus eigenen Mitteln aufzubringen.

Wir wollen in die Zukunft unserer Gemeinde investieren!

Unsere herzliche Bitte:
Helfen Sie bei der Finanzierung des Lichtkonzepts!
Ihr Engagement entlastet den Gemeindehaushalt und hält ihn zukunftssicher.

Für Ihre Zuwendung nutzen Sie bitte das Spendenkonto der Pfarrgemeinde St. Paulus
IBAN: DE412505 0180 1050 2428 07
Verwendungszweck: Lichtkonzept

Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch selbstverständlich ausgestellt, so dass die Spenden in der Steuererklärung geltend gemacht werden können. Geben Sie dazu bitte Ihre Adresse an.
Wir danken herzlich für Ihre Spende!

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Das Planungsbüro Schmitz Schiminski Nolte Mathee Design PartG hat den Entwurf erarbeitet.

Sehen Sie in der

Präsentation

 was geplant ist!

Auszug aus dem Einblick Ostern 2022

Seit vielen Jahren ist die Lichtsituation unserer Kirche ein Thema. Insbesondere im Winter und an dunklen Tagen reicht die Beleuchtung nicht aus, um an allen Plätzen problemlos lesen zu können. Das gilt auch für die Musizierenden auf der Orgelempore.

Im September letzten Jahres hat uns das Planungsbüro Schmitz Schiminski Nolte Mathee Design PartG aus Hildesheim verschiedene Vorschläge für die Neugestaltung der Beleuchtung unserer Kirche unterbreitet. Die Gemeindemitglieder waren eingeladen, diese Vorschläge und die Planungen des Kirchenvorstandes kennenzulernen. Dazu fand am 6. Dezember 2021 in unserer Kirche eine Präsentation statt, an der rd. 40 Gemeindemitglieder teilnahmen.

Der Bauausschuss des Kirchenvorstandes hat in mehreren Sitzungen die unterschiedlichen Entwürfe des Planungsbüros diskutiert. Unter Berücksichtigung des Umsetzungsaufwandes, der damit einhergehenden baulichen Risiken und den zu erwartenden Kosten der jeweiligen Entwürfe hat der Bauausschuss dem Kirchenvorstand vorgeschlagen, die bisherigen Hängeleuchten durch Ringleuchten zu ersetzen. Diesem Vorschlag ist der Kirchenvorstand einstimmig gefolgt.

Lichtkonzept St. Paulus - Eigenschaften der Ringleuchten

  • Deutliche Erhöhung / Verbesserung des Beleuchtungsniveaus (Kirchenraum, Altar, Empore)
  • Berücksichtigung aller Anforderungen ohne separat zu montierende zusätzliche Strahler
  • Einzelne Objekte (Altar, Altarkreuz, Krippe, Ambo, Tabernakel u. a.) akzentuierbar
  • Praktikable Lichtsteuerung (Dimmung)
  • Langlebige Technik – wertige, robuste Materialien
  • Zeitgemäße Lichttechnik (u. a. Farbvariationen, Wärmeflexibilität, Akzentuierung)
  • Relativ geringer Aufwand bei der Installation (nur geringe Eingriffe in die Decke)
  • Energetisch nachhaltige Lichttechnik (Klimabilanz)
  • Breites Anwendungsspektrum für unterschiedliche Veranstaltungsformate (Konzerte, Lesungen etc.

In die Überlegungen/Entscheidungen zur Umsetzung eines neuen Lichtkonzeptes waren auch die Anforderungen aus den Ergebnissen des Pastoralbesuchs unseres Bischofs und der Orientierungsbericht zum Immobilienprozess (Zukunftsräume) des Bistums einzubeziehen: 

  • „Gelder können künftig nur noch dort investiert werden, wo es aktives Glaubensleben auf vielfache Art und Weise gibt. … Zukunft und Weiterentwicklung kann es generell nur geben, wenn wir Energien und Kräfte bündeln – und uns gleichzeitig andernorts von Immobilien trennen. Für weniger, aber dafür nachhaltigere und zukunftsorientiertere Gebäude, in denen Interessierte, Engagierte, Gruppen und alle, die sich angesprochen fühlen, Glaube und Gemeinschaft auf vielerlei Art (er)leben. “
  •  „Was brauchen Menschen von heute: Gläubige, Neugierige, und auch Nachbarn in unserem Sozialraum? … Wie kann Kirche an jedem Ort ihren Auftrag leben, Zeugin der Hoffnung des Lebens zu sein?“
  • Sowohl von unserer Gemeinde, als auch vom Bistum wird mit Blick auf die weitere finanzielle Förderung im Rahmen das Immobilienprozess erwartet, … „dass Pfarrgemeinden neben der Pflege guter ökumenischer Kontakte sich auch dem nichtkirchlichen Umfeld öffnen und ihre pastorale Arbeit vor Ort an den Bedürfnissen des Sozialraumes ausrichten und vor allem den sozial Benachteiligten dienen.“ (Auszug aus dem Orientierungsbericht des Bistums)

Weitere vergleichbare Aussagen zum Immobilienprozess verstärkten die an uns und damit an das Lichtkonzept gestellten Anforderungen.

Unsere Pfarrgemeinde hat sich zwar mit einer lebendigen, gelebten Ökumene, der Schuldnerberatung der Caritas, der musikalischen Frühförderung (Familienbildungsstätte Hannover) und den Sprachkursen der VHS Hannover-Land für Flüchtlinge/Migranten schon für ökumenische Kontakte und Bedürfnisse des Sozialraumes geöffnet. Auch stellen wir unseren Kirchenraum für Konzerte „weltlicher Chöre“ zur Verfügung. Doch das alles wird auf Sicht nicht reichen. Es bedarf weiterer Schritte und Initiativen.

Ansätze und Ideen aus Gruppen der Pfarrgemeinde heraus gibt es bereits:

  • vielfältige Gottesdienste
  • spirituelle Formate, wie eucharistische Anbetungen
  • musikalische Angebote von FLEXIBEL
  • Adventstürchen in verschiedenen Formaten und inhaltlichen Ausprägungen u.a.m.

Wenn wir dies ernstnehmen, müssen wir dafür aber auch Interessierten für ihre Konzerte/Veranstaltungen einen ansprechenden äußeren Rahmen bieten, um eine erlebbare Einladung aussprechen zu können.

Dies alles ist in die Entscheidung für das neue Lichtkonzept eingeflossen. Darum gilt es nun, das auch umzusetzen. Dafür gibt es einen ehrgeizigen Zeitplan:

  • Zunächst werden die erforderlichen Ausschreibungen versandt und Kostenangebote eingeholt.
  • Die aus den 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts stammende Unterverteilung (Sicherungskasten) muss aus Sicherheitsgründen erneuert werden.
  • Bei Entfernung der bisherigen Beleuchtungskörper wird es zwangsläufig zu Schäden an der Kirchendecke kommen. Die Decke muss daher abgeschliffen und neu gestrichen werden.
  • Die Elektroinstallation macht es erforderlich, neue Kabel zu verlegen. Dazu muss auch die Kirchendecke in Teilen geöffnet werden.

Geplant ist, dass die Kirchenbänke für die Dauer der Sommerferien völlig ausgeräumt werden, damit die erforderlichen Arbeiten von den Handwerksbetrieben effizient durchgeführt werden können. Voraussetzung ist, dass der Leuchtenhersteller bis dahin die nötigen Leuchtkörper liefert. Hier besteht wegen gestörter Lieferketten und teilweise fehlender Bauelemente noch ein zeitliches Restrisiko.

Und besonders wichtig ist die Finanzierung dieses umfangreichen Projektes. Unter Berücksichtigung ausreichender Risikoaufschläge für unvorhersehbare Kostensteigerungen und bauseitige Risiken gehen wir davon aus, dass unsere Pfarrgemeinde ca. 110.000 € aus eigenen Mitteln aufbringen muss, da sich das Bistum zwar an den Baukosten beteiligt, nicht aber an der Beschaffung der Beleuchtungskörper, die mit rd. 80.000 € zu Buche schlagen. Da es sich bei dem Projekt aber um eine Investition für die nächsten 30 bis 40 Jahre handelt, halten Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat den Aufwand für vertret- und verantwortbar.

Wir bitten hiermit alle Gemeindemitglieder, die Pfarrgemeinde mit Spenden und bei den Sonderkollekten, die zur Finanzierung der neuen Beleuchtung stattfinden werden, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen. Hierfür danken wir schon jetzt ganz herzlich.

Peter Mühlenberg (Vorsitzender des Bauausschuss)